Informationen zum Grundstudium für Studierende nach alter Ordnung

Studiengänge Magister (MA) und Lehramt an Gymnasien (LAG), Studienbeginn bis Sommersemester 2007

 

Stand: Oktober 2001

Die zum Sommersemester 1994 in Kraft getretene Zwischenprüfungsordnung (ZPO) gilt für beide Studiengänge. Sie enthält vor allem formelle Bestimmungen. Über Ziele, Inhalte und Aufbau der Studiengänge informieren die fachspezifischen Studienordnungen. Sie sind bei der Auswahl der Lehrveranstaltungen von besonderer Bedeutung.

Die Zwischenprüfung (ZP) sollte in der Regel am Ende des 4. Semesters abgelegt werden. Letzter Termin: Ende des 5. Semesters.

Im Magisterstudium ist die ZP im MA-Hauptfach und in einem der beiden MA-Nebenfächer nachzuweisen, im Lehramtsstudium in beiden LAG-Fächern.

Die ZP wird in beiden Studiengängen im Fach "Deutsch" abgelegt: Die Magisterfächer Germanistische Linguistik, Germanische und deutsche Philologie und Neuere deutsche Literaturwissenschaft sind im Sinne der ZP Teilgebiete des Faches "Deutsch" und werden hier als Deutsche Sprachwissenschaft, Ältere deutsche Literaturwissenschaft und Neuere deutsche Literaturwissenschaft bezeichnet. Die ZP ist in einem der genannten drei Teilgebiete abzuleisten. Die Wahl von zwei Teilgebieten ist nicht möglich.

Zulassungsvoraussetzungen sind 5 Scheine, und zwar:
Im gewählten Teilgebiet ein Einführungskurs und zwei Proseminare nach Maßgabe der Studienordnungen (vgl. unten); dazu wahlweise aus den nicht gewählten Teilgebieten entweder je ein Einfuhrungskurs (für LAG-Studenten obligatorisch)oder ein Einführungskurs und ein Proseminar nach freier Wahl.
Die MA-Studienordnung spezifiziert die genannten Zulassungsvoraussetzungen und fordert vor der Aufnahme in ein Hauptseminar
im Fach Germanistische Linguistik den Nachweis einer erfolgreichen Teilnahme an dem Grundkurs I (Einführungskurs deutsche Sprachwissenschaft), einem Proseminar Grammatik der deutschen Gegenwartssprache (= Grundkurs II) und einem sprachgeschichtlichen Proseminar (= Grundkurs III; im Einzelfall ist auch ein anderes sprachhistorisches Proseminar möglich);
im Fach Germanische und deutsche Philologie den Nachweis einer erfolgreichen Teilnahme am Einführungskurs und an zwei Proseminaren;
im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft den Nachweis einer erfolgreichen Teilnahme am Einführungskurs und an einem Proseminar mit literaturgeschichtlichem Schwerpunkt und an einem Proseminar mit literaturtheoretischem Schwerpunkt.

Diese Voraussetzungen sollen vor dem Besuch eines Hauptseminars auch dann erfüllt sein, wenn in dem entsprechenden Fach (MA-Nebenfach) keine ZP abgelegt wird.

Die LAG-Studienordnung fordert vor der Aufnahme in ein Hauptseminar je einen Einführungskurs und je ein Proseminar aus den drei Teilgebieten des Faches Deutsch. Hinzu kommt laut ZPO (s. Zulassungsvoraussetzungen) ein weiteres Proseminar aus dem für die ZP gewählten Teilgebiet. Es ist sinnvoll, sich bei dessen Auswahl an den Maßgaben der MA-Studienordnung zu orientieren.

Anmeldung zur ZP: Die Prüfungsberechtigten sind auf unserer Homepage » aufgeführt. Ein Rechtsanspruch auf einen bestimmten Prüfer besteht nicht. Es sollte deshalb frühzeitig ein Kontaktgespräch mit dem gewünschten Prüfer geführt werden. Die formelle Anmeldung beim Prüfungsamt erfolgt zu Beginn des Prüfungssemesters nach einem Terminplan, der gegen Ende des vorausgehenden Semesters durch Anschlag bekanntgemacht wird. Sollte während des Prüfungssemesters ein Prüferwechsel eintreten, so ist dieser nicht mehr dem Prüfungsamt, sondern dem verantwortlichen Sekretariat des Instituts (Zi. B 406, Frau Böhm) unverzüglich anzuzeigen.

Die Prüfung hat die Form einer vierstündigen Klausur und findet in der Regel in der ersten Woche nach Semesterschluß statt. Ort und Zeit werden mit der Zulassung zur ZP bekanntgegeben.

Die Klausur gliedert sich in einen allgemeinen und einen speziellen Teil. Der spezielle Teil nimmt thematisch Bezug auf eine Vorlesung oder ein Proseminar des Prüfers aus dem laufenden Semester. Die Aufgabenstellung des allgemeinen Teils orientiert sich an den Hinweisen, die für jedes Teilgebiet im Vorraum der Seminarbibliothek ausliegen.

Der geschäftsführende Vorstand

(Alle Angaben ohne Gewähr!)

 

 

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