Informationen zum BA

BA Germanistik

Informationen zum BA und zum Lehramtsstudium Deutsch ab WS 2007/08
Die Prüfungsordnungen für Bachelor- und Lehramtsstudiengänge ab WS 2007/08 sind » hier abrufbar. Beachten Sie dort folgende Dokumente:

Studium BA Germanistik:

Ab WS 2011/12 kann der BA Germanistik auch in Teilzeit studiert werden: » Hinweise des IBZ, Musterstudienplan

Lehramtsstudium Deutsch:

Modulkatalog für germanistische Studiengänge

Im Modulkatalog finden Sie detaillierte Informationen zu den jeweiligen Modulen – etwa zum Inhalt der Lehrveranstaltungen, zur Verwendbarkeit der Module und zu Prüfungsleistungen und Prüfungsanforderungen. Zudem sind hier die modulverantwortlichen Dozentinnen und Dozenten benannt.

  • Modulkatalog (Master Germanistik sowie BA Germanistik und Lehramt vor Studienbeginn im WiSe 2016 )
  • Modulkatalog (BA Germanistik und Lehramt ab Studienbeginn im WiSe 2016)

Kurzcharakteristik

  1. Studienkonzept und Qualifikationsprofil

    Der BA stellt die akademische Grundausbildung im Fach Germanistik dar; er vermittelt deshalb wesentliche Kenntnisse der deutschen Sprache und Literatur, ihrer Struktur und Geschichte sowie ihrer jeweiligen kulturellen Gebundenheit. Das Studium soll die Studierenden zur kritischen Analyse sprachlich verfasster Wirklichkeit und kultureller Zeugnisse unterschiedlicher Epochen befähigen. Im Zentrum steht der Erwerb von fachwissenschaftlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen, welche in eigenverantwortlichem, kreativem Handeln in einer entsprechenden beruflichen Tätigkeit umgesetzt werden können.

    Indem der Studiengang ein vertieftes Wissen der eigenen Kultur und Sprache lehrt, erfüllt er typische Anforderungen an eine Muttersprachenphilologie. Auf der einen Seite legt der Studiengang deshalb Wert auf ein breites Grundwissen in allen Teilgebieten des Faches (Sprachwissenschaft, Deutsch als Fremdsprache, ältere und neuere Literatur- und Kulturwissenschaft, Komparatistik), auf der anderen Seite ermöglicht er aber auch eine erste deutlich markierte Spezialisierung in einem der Teilgebiete, die sich auch in der gewählten Abschlussarbeit zeigt. Die Konzentration auf ein Teilgebiet zeichnet den Studiengang als primäre wissenschaftliche Ausbildung aus.

    Insofern bereitet er einerseits auf einen weiteren akademischen Werdegang, etwa in den MA-Studiengängen Germanistik, Sprachwissenschaft, Komparatistik oder Kultur- und Medienwissenschaft vor, andererseits bietet er aber als erster berufsqualifizierender Abschluss zentrale Voraussetzungen für eine Tätigkeit oder weitere Qualifikation im Medien-, Verlags-, Bibliotheks-, Kultur-, Beratungs- und Weiterbildungsbereich. Die Berufsorientierung des Studien-gangs wird ausdrücklich gefördert durch eine ganze Reihe von Lehrveranstaltungen (etwa zu Softskills), von praxisorientierten Lehrformen (wie Exkursionen und Lehrkooperationen mit Kulturträgern) sowie durch betreute Praktika (etwa bei Kultureinrichtungen). Üblicherweise sind Germanisten in sehr unterschiedlichen Berufsfeldern tätig; deshalb legt der Studiengang notwendig Wert auf ein hohes Maß an multifunktionaler Kompetenz, persönlicher Flexibilität und eigene durch Praktika gestärkte Schwerpunktsetzungen.

  2. Struktur des Studiengangs

    ‚Germanistik' kann im modularisierten Zwei-Fach-Bachelorstudiengang als erstes Hauptfach mit einem Umfang von 90 ECTS-Punkten zuzüglich der Bachelorarbeit mit 10 ECTS-Punkten oder als zweites Hauptfach mit einem Umfang von 70 ECTS-Punkten studiert werden. Ergänzt wird das Studium durch Schlüsselkompetenzen. ‚Germanistik' ist mit allen Fächern der Philosophischen Fakultäten und weiteren einschlägigen Studiengängen, soweit es die Stundenpläne zulassen, kombinierbar.

    Das Germanistik-Studium ist in drei Phasen gegliedert: Zu Beginn des Studiums absolvieren die Studierenden Basismodule in den Teilgebieten germanistische Linguistik und Mediävistik sowie Neuere deutsche Literatur. Es folgt eine ergänzende Phase, in der Aufbaumodule zur Grammatik, historischen Sprachwissenschaft, Literaturgeschichte und zu systematischen Aspekten der Literaturwissenschaft belegt werden müssen. Hier werden die fachlichen und methodischen Kompetenzen der Basismodule erweitert, konkretisiert und kontextualisiert. Nach diesen obligatorischen Grundlagen des Faches (50 ECTS) können Vertiefungsmodule (40 ECTS beim ersten, 20 ECTS beim zweiten Fach) aus allen Teilgebieten des Faches gewählt werden. Sie kennzeichnen die wissenschaftliche und berufsorientierende Schwerpunktsetzung des Studierenden. Die Struktur des Studiengangs, der genaue Zuschnitt der Teilgebiete und der Module sowie die Modalitäten im Wahlpflichtbereich können der beiliegenden Anlage entnommen werden.

    Nach dem ersten Jahr wird eine Grundlagen- und Orientierungsprüfung angesetzt, die als bestanden gilt, wenn alle drei Basismodule und ein frei wählbares Aufbaumodul mit 5 ETCS-Punkten erfolgreich absolviert wurden.

    Im Bereich der Schlüsselqualifikationen können in einem Umfang von bis zu 30 ETCS-Punkten folgende fachnahe Qualifikationen erworben werden: wissenschaftliche Arbeitstechniken (Literaturrecherche, Informationstechniken usw.), Schreib-, Moderations- und Präsentationskompetenz (Rhetorik, EDV-gestützte Vermittlungstechnik, Verfassen von [populär-]wissenschaftlichen Texten usw.), Fremdsprachenkenntnisse, berufspraktische Erfahrungen (im Rahmen betreuter Praktika).

    Die Bachelorarbeit wird im ersten Hauptfach geschrieben. Sie soll max. 40 Seiten Text umfassen und wird mit 10 ECTS-Punkten bewertet. Das Thema wird nach dem Erreichen von 120 ECTS-Punkten im Kontext eines Abschlussmoduls vergeben. Die Bearbeitungszeit beträgt drei Monate.

Nach oben