Aktuelles
» Hinweise zum Bachelorstudium der Germanistik
Bachelor und Master in der Germanistik im Sommersemester 2010:
Hiermit ergeht herzliche Einladung zu einer Informationsveranstaltung für alle Studierende, die im kommenden Sommersemester ihre Bachelor-Arbeit schreiben werden und sich für die neuen Masterstudiengänge der Germanistik interessieren.
Zeit: Montag, 01.02.2010, 20 Uhr
Ort: B301/B302
Karrieretreff GERMANISTIK am Donnerstag, 16.12.2009; B 301 Einladung hier
Ringvorlesung im Wintersemester 2009/10: Phänomene der Fremdheit (Ringvorlesung des Interdisziplinären Zentrums für Literatur und Kultur der Gegenwart)
Do 18:15 - 19:45, KH 1.016
Die Faszination des Anderen, Fremden reicht vom nationalen Stereotyp bis hin zu postkolonialen Diskursen oder Fragen des Geschlechts. Der Konstruktcharakter von Fremddarstellungen, die kein mimetisches Abbild des Anderen zeigen können und wollen, sondern häufig auf der Projektion der eigenen Ängste, Wünsche und Erwartungen basieren, umfasst alle Bereiche, in denen durch Abgrenzung von der Fremdheit nicht zuletzt auch die eigene Identität ex negativo definiert wird. Eine Beschreibung des Anderen vom Diskurs des Selbst aus bedeutet gleichzeitig immer auch einen Macht- und Ausschließungsmechanismus. In Auseinandersetzung mit dem Fremden gilt es daher, Möglichkeiten der Anerkennung der Andersheit des Anderen zu suchen.Die Ringvorlesung Phänomene der Fremdheit spürt Inszenierungen sowie literarische und kulturelle Präsentationsformen des Anderen und deren Bedeutung für die Konstitution von Identitäten in der Gegenwartsliteratur nach. Fremdheit und Alterität werden als Phänomene in der Vielfalt ihrer Ausprägungen beleuchtet: Fragen nach Ethnizität, Klasse, Geschlecht, Migrationszusammenhängen oder Religionszugehörigkeit werden dabei ebenso thematisiert werden wie der konkrete Umgang mit dem anderen Text.
Dialektliteratur heute - regional und international. Internationales Kolloquium
Veranstalter: Interdisziplinäres Zentrum für Dialektforschung (IZD)
19. bis 20. November 2009
Literatur in überwiegend gesprochenen Sprachen, den Dialekten, hat unterschiedliche Funktionen im Kulturleben. Auf Grund der dialektalen Vielfalt in Deutschland herrscht eine entsprechende Vielfalt dialektaler Literaturformen mit regionaler, oft nur peripherer Geltung vor. Hingegen nimmt die Dialektliteratur in anderen Ländern oftmals den Rang einer Vorreiterin im Aufbau einer Standardsprache ein. Häufig gründet sie auf orale Literaturtraditionen oder auf bedeutende historische Vorläufer und zeigt eine konkurrierende Geschichte gegenüber der Nationalliteratur. Auch Anspruch und Geltung sind regional unterschiedlich. Das Kolloquium versammelt Dialektologen der Forschungsbereiche niederdeutsche, spanische, italienische, skandinavische, niederländische, arabische und chinesische Dialektliteratur.
Öffentliche Lesung in der Aula des Schlosses am Do., 19.11.2009 um 19.00 Uhr:
Helmut Haberkamm: Uns schiggd der Himml.
Das Programm finden Sie
hier.
2009 Nobelpreis für Literatur für Herta Müller -
ein Nachtrag aus aktuellem Anlass.
Sonett-Künste: Mediale Transformationen eines klassischen Genres
5. - 7. Nov. 2009 Senatssaal im Schloss
Die vom Lehrstuhl für Komparatistik durchgeführte internationale und interdisziplinäre Tagung widmet sich dem Sonett in seinen verschiedensten medialen Erscheinungsformen. Das klassische Genre beschränkt sich nämlich nicht auf die Dichtung, sondern es wird in diversen Künsten realisiert, sei es in Musik, Bildkunst, Architektur oder auf der Bühne. Das Spektrum der Vortragsthemen reicht von Renaissance-Sonetten, die mit der Bildkunst wetteifern und damalige Architektur-Diskurse reflektieren, über inszenierte Bühnensonette, Sonett-Vertonungen und die Transformation in visuelle Sonette bis zum Wettstreit der Künste im modernen Sonett und mündet in einen Überblick über die allerneuesten Realisierungen des Genres im Internet. Das historisch-thematische Panorama wird ergänzt durch theoretische Vorträge, die die Gattungs- und Mediengrenzen ausloten.
Programm hier
Lange Nacht der Wissenschaften am Samstag, 24.Oktober 2009
Dass ich eins und doppelt bin - Rätselhaftes in Sprache und Ethik.
Schau ins Blau: Präsentation des Online-Magazins und Lesungen mit Christiane Neudecker, Georg Klein u. a.
Runenworkshop
Wie klingt Mittelhochdeutsch? Eine Hörstation.
Internationale Tagung 8.-10. Oktober 2009, (Erlangen und Altdorf)
"Akademie und Universität Altdorf. Begründung und Fortleben der Hochschultradition in der Region Nürnberg"
Das Department Germanistik und Komparatistik trauert um den Germanisten und Lyriker Peter Horst Neumann.
Festkolloquium zu Ehren von Prof. Dr. Theo Elm am Samstag 25. Juli 2009 ab 9.00 Uhr im Senatssaal im Kollegienhaus.
Herr Prof. Elm wird am Semesterende aus dem aktiven Dienst an der Friedrich-Alexander-Universität ausscheiden. Aus diesem Anlass richtet der Lehrstuhl, an dem er 28 Jahre als Professor für Neuere deutsche Literatur gewirkt hat, ein Abschiedskolloquium aus. Das Kolloquium gilt einem literaturwissenschaftlichen Gegenstand, dem Theo Elm durch seine Arbeit
als Forscher wie als Herausgeber wichtiger Anthologien wesentliche Impulse gegeben hat: der jüngeren deutschen Lyrik. Näheres im
Programm
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27. April 2009: Vortellungsvorträge zur Nachfolge Prof. Elm (W2-Professur für Neuere deutsche Literaturgeschichte):
Vortragsprogramm
1.-3. April 2009:
Schach-Symposium (Lehrstuhl Prof. Greber)
Schwarz-weiße Welten
15. Oktober 2008:
125 Jahre Germanistik
an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
26. September 2008: Gründung des Vereins 'Alumni Germanistik Erlangen'.
Eine kleine Bilanz 2008
Germanistik im Wandel